Ausflug

Weinfest der BMK Waldkirchen

1. und 2. September 2007

Waldkirchen

Dieses Wochenende haben uns unsere bereits schon langjährigen Kollegen aus Waldkirchen in Oberösterreich eingeladen. Genauer gesagt zum 120 Jahr Jubiläum des MV – Aichberg Waldkirchen.
Um 13 Uhr machten wir uns also auf den Weg, mit einer kurzen Pause an der Raststation Mondsee. Am späten Nachmittag angekommen, haben wir auch gleich unsere Zimmer bezogen, das heißt besser gesagt, unseren Turnsaal. Aber da Hotels und Gasthäuser in dieser nicht touristischen Gegend Mangelware sind, waren wir auch damit zufrieden.

Am Abend fand dann noch eine Gedenkmesse vor der Festhalle statt, an der auch wir teilnehmen konnten. Im Anschluss konnten wir dann das Fest genießen. Nach dem Abendessen und ein paar Bierchen, füllten wir fleißig die Tanzfläche. Ebenfalls wurde auch die Weinbar und das Discozelt in unsere Mangel genommen. So passierte es, dass einige fleißig feierten, und andere nicht. Aber lasst mich das vielleicht etwas detaillierter beschreiben. Denn die größeren, und amüsanteren Probleme, traten erst auf dem Heimweg Richtung Turnsaal auf. So kam es, dass ein früheres Dreiergespann gleich einmal eine falsche Abzweigung erwischte, und anstatt direkt zum Schlaflager zu gehen, erst einmal Richtung Zentrum ging. Nachdem sie jedoch die Kirche ein paar mal umrundet haben und kein Turnsaal in Sicht war, war natürlich erst einmal großes Rätselraten angesagt. Zum Glück konnten sie jedoch durch „telefonische Navigation“ schlussendlich zum Zielpunkt gelangen.
Andere waren ein wenig ausgedachter, und traten den 500 m Fußmarsch mit dem Taxi an. Die Idee sehr gut, und der Spaßfaktor natürlich riesengroß. Denn wenn einem der Taxifahrer erzählt, dass er gerade unterwegs einen Kollegen von uns gesehen hat, der Taxifahrer jedoch aus einer anderen Richtung kam, bedeutete das, dass dieser Musikant von uns schon eifrig einen Kilometer gegangen ist, leider jedoch genau in die entgegengesetzte Richtung.
Schlussendlich kamen wir jedoch alle gesund zu unserem Schlafplatz.
Dort ging es dann noch heiter zu. Denn einige schnarchten gemeinsam im Chor, was wiederum einige zum Ausziehen brachte. So verzogen sich einige in die Klassenräume im ersten Stock, denn mit auf dem Bauch drehen oder anderen Tricks war der Schnarcherei nicht anzukommen.
Jene, die nicht schlafen konnten, denen brachte unser Zuständiger, der Klaus aus Waldkirchen noch eine Runde Becks, welches kulanterweise im Stiegenhaus getrunken wurde. Aber auch dort war absolute Ruhe angesagt, denn auch auf der Stiege hat sich jemand sitzend seinen Schlafplatz eingerichtet. Aber nachdem das Betthupferl ausgetrunken war, brachten wir auch denjenigen zu seiner Matratze.
Göttlich bot sich auch der Anblick für alle Frühstücksteher. Etliche schliefen mitsamt der Tracht, nicht einmal die Schuhe ausgezogen, denn so sparten sie sich am nächsten Morgen Zeit, da sie ja schon fertig angezogen waren.

Nach einem ordentlichen Frühstück im Probelokal ging es wieder ab ins Zelt, wo wir nun mit einem ausgiebigen Frühschoppen an der Reihe waren. Wir waren auch dementsprechend mit großem Programm gerüstet, und unser Conferencier Reinhard umrahmte das ganze noch mit ein paar amüsanten Tiroler Geschichten.